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Nine

Jungsalamander

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Beiträge: 16

Registrierungsdatum: 4. Juli 2013

Wohnort: Schweiz

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1

Dienstag, 11. Februar 2014, 04:40

Feuersalamander und der milde Winter

Hallo
Obwohl ich hier schon eine ganze Weile mitlese, komme ich erst jetzt mir meiner ersten Frage. Bisher ist es aufgrund meiner Wohnsituation leider nicht möglich, diese Tierchen zu halten, jedoch habe ich wenige Straßen weiter zwei Standorte, wo ich seit 3 Jahren wildlebende FS beobachte.
Nun habe ich mir die Frage gestellt, ob so ein milder Winter ohne nennenswerten Frost oder gar Schnee für die Salamander eher von Vorteil oder Nachteil ist? Meine Überlegung ist, daß durch die viel zu warmen Temperaturen die Tiere evtl eher Probleme mit Pilzen und Parasiten in ihrem Winterquartier bekommen? Andererseits können sie natürlich zwischendurch zB auf die Futtersuche, ins Wasser etc. Das sind jetzt nur so zwei einfache Überlegungen.
Gesehen habe ich übrigens trotz den milden Temps keinen bisher.

Würd mich über eine Antwort freuen,
lG Nine

MarioR

Moderator

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Beiträge: 1 477

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2

Dienstag, 11. Februar 2014, 17:52

Hallo Nine,

so ein Wetter hat natürlich seine Tücken.
Am Samstagabend bei 6°C und Regen habe ich Feuersalamander gesehen. Das Wetter eignet sich um Reserven aufzufüllen, da sowohl Regenwürmer als auch Nacktschnecken unterwegs waren. Allerdings kann es immer wieder zu Frost kommen, der Tierleben gefährdet. Vor allem sind zu früh abgesetzte Larven in Gefahr, da diese sich am schlechtestens vor Frost schützen können.

Andererseits kann auch ein strenger, langer Winter vermehrt Opfer fordern.

Grüße,
Mario

Nine

Jungsalamander

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Beiträge: 16

Registrierungsdatum: 4. Juli 2013

Wohnort: Schweiz

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3

Mittwoch, 12. Februar 2014, 02:19

Hallo Mario, danke dir für deine Antwort. Also ein zweischneidiges Schwert dieser Winter. An die Larven hatte ich noch gar nicht gedacht, gesehen habe ich bisher allerdings auch noch keine. Bin regelmässig an "meinem" Bach und schaue dort nach dem rechten.
Zumindest laut Langzeitmodellen wie CFS schauts im Moment nicht danach aus, als ob der Winter überhaupt noch käme, diese fürchterliche Wetterlage mit den Tiefs über dem Atlantik soll weiterhin so anhalten. Für mich, die gerne Schnee hätte, schlechte Nachrichten, aber für die Salamander sicher von Vorteil.
Dann bin ich mal gespannt, wie sich die beiden Populationen dieses Jahr so machen :)

Patrick Z.

Roter Salamander

Beiträge: 150

Registrierungsdatum: 5. Februar 2004

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4

Mittwoch, 12. Februar 2014, 09:36

Also ich kann nur für das Dresdener Umfeld sprechen, habe hier bislang aber noch keine Feuersalamander gesehen. Wir hatten aber teilweise Nachts auch noch leichten Frost (bis zu -4 Grad). Ich denke das hält die Tiere hier bislang noch davon ab sich heraus zu trauen. Erfahrungsgemäß sind es immer die Erdkroten und Bergmolche, welche zuerst auf Wanderung gehen, aber auch da konnte ich bislang nur einzelne Individuen sehen, sodass der erste Wanderstrom noch auf sich warten lässt. Es soll aber die kommenden Tage frostfrei bleiben, sodass es auch hier los gehen wird.
Aus vergangen Jahren kann ich berichten, dass sowohl die "gefühlte" Individuenstärke (da nicht belegbar), als auch der Nahrungszustand der Alttiere und Larven in milden Wintern besser waren als in starken, eisigen Wintern! Denke also solange kein heftiger Wintereinbruch dieses. Jahr nochmal folgt wird es für alle Amphibien ein guter Winter gewesen sein, leider auch für alle Insekten, wie Mücken und Wespen... :-)

Marcus Wenzel

Moderator

Beiträge: 606

Registrierungsdatum: 27. September 2009

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5

Mittwoch, 12. Februar 2014, 21:10

Moin,

wobei man bezüglich der Larven sagen muss, dass die Gewässer in der "Feuersalamander-Region" ja noch von der "Wärme" des Quellwassers profitieren und damit so gut wie nie zufrieren. Larven, die weiter unten im Fließgewässer leben oder in Tümpeln, sind natürlich gefährdeter zu erfrieren.

Viele Grüße,

Marcus
Ich halte verschiedene Urodelen aus den Familien Salamandridae und Ambystomatidae

Marcus Wenzel

Moderator

Beiträge: 606

Registrierungsdatum: 27. September 2009

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6

Mittwoch, 12. Februar 2014, 21:15

Und bezüglich der Insekten: Die können lange, tiefe Außentemperaturen unter 0° C besser ertragen, wenn sie ein sicheres Versteck haben, als wenn diese immer um den Gefrierpunkt schwanken. Gleiches gilt auch für Reptilien. Waldeidechsen wechseln ihr Versteck während der Kältestarre nur wenig, zum Ende des Winters liegen sie nahe der Erdoberfläche, schlägt das Wetter dann noch einmal um, so dass es kalt wird, können viele Individuen sterben. Mauereidechsen sind da flexibler...

Marcus
Ich halte verschiedene Urodelen aus den Familien Salamandridae und Ambystomatidae

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Patrick Z. (12.02.2014)

Nine

Jungsalamander

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7

Donnerstag, 6. März 2014, 01:53

Gestern in der hiesigen Zeitung. Das klingt ja eher weniger gut:

Zitat


Nicht besser ergeht es momentan den Fröschen und Kröten. «Viele Tiere
sind erschöpft und abgemagert», sagt Amphibienspezialist Jonas Barandun.
Viele Frösche seien bereit verhungert, die Population nehme dieses Jahr
ab. Auch sie sind frühzeitig aus der Winterstarre erwacht und
verbrauchten dadurch zu viel Energie.
Den ganzen Artikel gibt es hier

Ich habe bisher noch immer keine Salamander entdeckt, denke aber, es dürfte sehr bald soweit sein. Nun soll der Frühling ja für mehrere Tage so richtig durchstarten. Und ich hoffe natürlich, unsere Feuersalamanderpopulation ist gesund und hat den sogenannten Winter gut überstanden.

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Inshi (07.04.2014)

Thearly

Jungsalamander

Beiträge: 10

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8

Donnerstag, 3. April 2014, 15:00

Informativer Bericht!
:thumbsup: Viele Grüße :thumbsup:

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