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Nani

Adulter Salamander

  • »Nani« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 36

Registrierungsdatum: 20. August 2009

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1

Freitag, 30. Juli 2010, 20:39

Farbveränderung?

Hallo liebe Molchexperten!

An sich geht es meinem Molch gut, er schwimmt, frisst und döst.
Jedoch meine ich, dass sich seine Körperfarbe innerhalb des letzten Jahres und nochmals seit den letzten Wochen verändert hat, er ist nun heller und hat einen gelb/orangenen Farbstich. Ist das normal? Oder ist er krank? Ich meine auch, dass er ca. 1-2 cm gewachsen ist. (Fotos im Anhang: links 2009, rechts 2010, die Kamera von 2010 ist viel hochwertiger, bitte berücksichtigen!)

Und noch eine andere Frage. Der Phosphatwert im Aq ist in letzter Zeit grenzwertig, gibt es andere Möglichkeiten als Wasserwechsel?
Ich glaube die Pflanzen kümmern auch ein bisschen vor sich hin, düngt ihr eure Pflanzen?

Liebe Grüße
Nani*
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Ferdinand

Roter Salamander

  • »Ferdinand« ist männlich

Beiträge: 186

Registrierungsdatum: 9. März 2009

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2

Samstag, 31. Juli 2010, 09:06

Hi,

Farbveränderungen treten bei vielen Molcharten mit dem Alter auf. Inwiefern dies bei deinem Warzenmolch auftritt weiss ich leider auch nicht. Auf dem neueren Bild sind auch weniger Pflanzen im Becken, wodurch die Haut des Molches durch die Beleuchtung auch stärker aufgehellt wird. Evtl. steht dein Tier auch kurz vor der Häutung, die Farben erscheinen in dieser Zeit nicht mehr so kräftig.

Von für Fische ungefährliche Chemikalien aus dem Aquaristikbereich (Wasseraufbereiter, Dünger, Algenbekämpfungsmittel) bekommt dein Molch nur Stress, bzw. Krankheiten durch die Folgen. Würde ich dir somit nicht empfehlen.

Ansonsten sieht dein Tier sehr gesund aus!

Viele Grüße,

Ferdi

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bonny0307

Roter Salamander

  • »bonny0307« ist männlich

Beiträge: 163

Registrierungsdatum: 11. Januar 2007

Wohnort: Nordsachsen

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3

Samstag, 31. Juli 2010, 13:57

Hallo Nani,

das war bei meinem Paramesotriton chinensis-Männchen in umgekehrter Weise der Fall. Die ersten zwei Jahre war er deutlich heller als das Weibchen und sein heller Streifen am Schwanz war immer gut zu sehen. Mittlerweile ist er sehr dunkel geworden, fast genauso wie das Weibchen. Und sein heller Streifen ist auch verschwunden. Ich konnte aber keine Veränderung in seiner Lebensweise oder in seinem Verhalten erkennen. Vielleicht hat Dein Molch auch nur das Paarungskleid angelegt?

Viele Grüße, Marco

Nani

Adulter Salamander

  • »Nani« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 36

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4

Samstag, 31. Juli 2010, 22:55

Hallo!

Danke für eure Antworten!
Gut, dass das mit der Farbveränderung nicht untypisch ist!

Aber was mir noch etwas Sorgen bereitet ist, dass ich heute gesehen habe, dass selbst die Wasserpest an manchen Stellen braun wird und umknickt... was kann das bedeuten? Wenn ich nicht düngen sollte, wie kriege ich die Pflanzen wieder fit?

Viele Grüße
Nani*

Nani

Adulter Salamander

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Beiträge: 36

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5

Samstag, 31. Juli 2010, 23:14

Hab da noch ne Frage. Meine Aquael-Lampe (11w) hat schon wieder den Geist aufgegeben. Nun denke ich darüber nach mir evtl. eine hochwertigere Beleuchtung zuzulegen. Macht ein Reflektor Sinn? Mit wieviel Watt müsste ein 60l Becken idealerweise bestrahlt werden?
Gruß
N*

Marcus Wenzel

Moderator

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6

Sonntag, 1. August 2010, 10:33

Hey Nani,

an dem Phosphatwert kann es nicht liegen, dass deine Pflanzen kümmern, denn Phosphat wäre der Grund für ein übermäßiges Pflanzenwachstum. Phosphat in Seen und Teichen führt zur Eutrophierung, also zum Nährstoffreichtum. Algenblüte und das massive Auftreten von Wasserpflanzen wie Wasserpest oder Hornkraut wäre die Folge. Es liegt wohl eher an deiner Beleuchtung, dass deine Pflanzen kümmern. Das kann man auch nicht per se mit der Watt-Zahl regeln. Ich habe ein Tylototriton-Becken mit einer 15W-Röhre in dem alle Pflanzen regelmäßig eingehen. Auf der anderen Seite habe ich ein Axolotl-Becken über dem eine 7W-Energiesparlampe hänt- Unter dieser entwickelt sich das Hornkraut hervorragend...


Viele Grüße,

Marcus
Ich halte verschiedene Urodelen aus den Familien Salamandridae und Ambystomatidae

Friedrich

Roter Salamander

  • »Friedrich« ist männlich

Beiträge: 183

Registrierungsdatum: 17. Februar 2007

Wohnort: Berlin

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7

Montag, 2. August 2010, 17:38

Hallo Nani!

Mit den Pflanzen ist das manchmal eine komische Sache, man braucht einfach eine Weile um die richtige Mischung zu finden. Die Wasserhärte ist z.B. nicht unwesentlich. Ich habe recht hartes Wasser, was wohl der Grund ist, das Wasserpest bei mir nicht wächst. Für viele im Zooladen zu kaufende Pflanzen ist es im Winter zu kalt in meinen Becken. Was aber problemlos wuchert ist Hornkraut, Javamoos Efeutute und Pfennigkraut (submers). Manchmal dauert es einfach eine Weile bis die Sache in Schwung kommt. Ich dünge auch manchmal mit Aquarienpflanzendünger. Der beinhaltet natürlich kein Phosphat sonder hauptsächlich Eisen und das macht Sinn, wenn die Blätter heller werden.

Viele Grüße,
Friedrich

Nani

Adulter Salamander

  • »Nani« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 36

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8

Freitag, 13. August 2010, 16:51

Hallo!
Ich habe nun eine neue Lampe, zwar auch 11 Watt, aber mit Reflektorschirm, habe den Eindruck es sei nun heller, aber ich weiß nicht ob mein menschliches Auge das wirklich beurteilen kann.
Die Wasserpest gammelt immernoch vor sich hin... sehr doof und komisch, da ich ja erst kürzlich das Wasser hab testen lassen. Viellicht sollte ich mir dieses Hornkraut mal zulegen.
Ein anderes Problem: nun kauert meine Lieblingsschnecke (Goldapfel) seit ca. einer Woche in der derselben Ecke. Sie ist nicht tot, denn sie zuckt wenn ich sie anstupse. Ich habe auch ein paar rote Mülas zu ihr in die Nähe gelegt, konnte allerdings nicht sehen ob sie sie gefressen hat, auf jeden Fall hatte sie letze Woche einen Molchdutthaufen gefressen. Sie liegt auf der Seite oder dem Rücken, mal halb eingezogen, mal ganz. Mensch, das tut mir so leid, sie ist doch meine Beste! Könnte es sein, dass eine der beiden anderen Schnecken (Zebrarenn) ihr etwas angetan haben? Sollte ich sie lieber rausnehmen? Seufz.
Viele Grüße und ein schönes Wochenende
Nani*

Marcus Wenzel

Moderator

Beiträge: 606

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9

Freitag, 13. August 2010, 18:09

Hey,

ich bin kein Schneckenexperte, aber ich würde sie raus nehmen, denn das Verhalten, dass du beschreibst, klingt sehr nach "kurz vor knapp", wenn ich das mal so unangemessen schreiben darf. Und bevor so ein Tier im Wasser verwest würde ich sie entfernen. Außer deine anderen Schnecken fressen sie sofort auf wenn sie dahin ist.

Lg Marcus
Ich halte verschiedene Urodelen aus den Familien Salamandridae und Ambystomatidae

Nani

Adulter Salamander

  • »Nani« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 36

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10

Sonntag, 15. August 2010, 10:41

Hallo!
Hab deinen Rat befolgt und Goldie rausgenommen. War auch die richtige Entscheidung, denn einen halben Tag später war sie hinüber, schnüff.
Ich verstehe nicht warum sie einfach gestorben ist. Ein halbes Jahr lang hat sie außerordentlich gute Dienste geleistet. Habe ihr Gehäuse fotografiert, vielleicht findet sich hier jemand, der daran etwas ungewöhnliches erkennen kann. Wär ja blöd wenn ich die nächste reinsetze und die auch stirbt.... Ihr Gehäuse sieht irgendwie angeknabbert aus. Aber können Zebrarennschnecken so´n Gehäuse überhaupt anfressen???
Liebe Grüße
Nani*
»Nani« hat folgende Dateien angehängt:
  • Goldie 1.jpg (127,64 kB - 76 mal heruntergeladen - zuletzt: 11. April 2014, 15:42)
  • Goldie 2.jpg (137,75 kB - 74 mal heruntergeladen - zuletzt: 11. April 2014, 15:42)

Marcus Wenzel

Moderator

Beiträge: 606

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11

Mittwoch, 18. August 2010, 22:58

Hey,

wie bereits geschrieben, kenne ich mich mit den ganzen tropischen Schnecken nicht sonderlich aus, aber wenn bei mir im Becken eine Blasenschnecke stirbt, dann dauert es meist nicht lange, dass die übrigen Schnecken auch das Gehäuse aufgeraspelt haben. Verfügbares Calcium scheint in meinem Cynops-Becken wohl Mangelware zu sein, so dass sie sich wirklich schnell und effektiv um ihre Artgenossen "kümmern".

Lg Marcus
Ich halte verschiedene Urodelen aus den Familien Salamandridae und Ambystomatidae

Nani

Adulter Salamander

  • »Nani« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 36

Registrierungsdatum: 20. August 2009

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12

Donnerstag, 19. August 2010, 17:51

Hallo Marcus und alle anderen!

Hm, also ist es tatsächlich möglich, dass Gary1 und Gary2 meine Goldie angekabbert haben könnten... wie traurig! Diese Spalter!!! Könnte man das Wasser irgendwie so gestalten, dass kein Kalzium-Mangel entsteht? Hm, da fällt mir ein, dass ich seit ca. einem Jahr zur Deko ein leeres Zebrarennschneckenhaus rum liegen hab, das unberührt ist.

Und das mit dem Dünger, das ist ja so´ne Sache, wie ihr auch schon sagt. Die im Laden meinten, dass meine Wasserpest sicher wegen Düngermangel eingeht, hab ne Ladung frische Pflanzen dazu gekauft (Hornkraut und so´ne andere mit kleinen runden Blättern die auch ausm Wasser rauswächst), die werden aber voraussichtlich dann auch eingehen.
Wenn ich das Aq mit Molch darin düngen sollte, wie gehe ich da vor? Ich traue mich nicht im Tierladen zu fragen, die haben doch eh keinen Schimmer...

Viele Grüße und ein baldiges Wochenende,
wünscht Nani*

Friedrich

Roter Salamander

  • »Friedrich« ist männlich

Beiträge: 183

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13

Sonntag, 22. August 2010, 15:57

Hallo Nani!

Kennst du die Wasserwerte deines Leitungswassers?

Die Düngung ist einfach, beim Wasserwechsel gibst du die empfohlene Menge der Düngerflüssigkeit dazu, verrühren und fertig. Ich weiß nicht wie die anderen das machen, aber ich habe noch nie Probleme damit gehabt. Ich dünge aber eher am unteren Limit.

Eine Zeit lang habe ich den Eisengehalt des Wassers vorher gemessen, aber da er immer ungefähr gleich war, verzichte ich darauf. Auch die anderen Wasserwerte sind bei mir sehr stabil. Mein Wasser ist eher hart (PH 8, KH10- 12, GH 18- 20) - die Molche mögen es, die Pflanzen nicht so. Daher habe ich bei einem Becken vor einiger Zeit auf Anraten eines Aquarianers eine CO2 Düngung ausprobiert (Einfach diese Flaschen mit Nährsubstanz und Hefe oder was das ist, gibt´s im Zooladen). Das Pflanzenwachstum wurde durchaus besser dadurch. Dann habe ich es aber wieder weggelassen (nach etwa einem halben Jahr) und jetzt geht´s auch so.

Gruß,
Friedrich

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