Das Portrait der Kurzbericht zum Titelbild

Salamandra atra aurorae TREVISAN

1982 Salamandra atra aurorae TREVISAN-Boll. zooi., 49: 235 -239 Terra typica: 17 km nordwestlich von Asiago

Systematik: Familie Salamandridae
S. atra wurde lange als monotypische Art angesehen, bis MICSIC (1969) S. a. prenjensis und TREVISAN (1982) S. a. aurorae beschrieb.
Verbreitung: Der genaue Fundort in der italienischen Provinz Vincenza soll aus Naturschutzgründen ungenannt bleiben.
Beschreibung: Männchen 11,5, Weibchen 12,8cm.
Schwarze Grundfarbe mit auffallender Rückenzeichnung, die nach KLEWEN (1986) zwischen gelblich weiß, hellgelb mit grauem bis grünlichem Schimmer bis schmutzig gelbgrau variiert.
Bauchseite schwarz, selten mit wenigen gelben Flecken. Nach drei jähriger Tragzeit werden 2 Vollsalamander abgesetzt.
Biotop: Einzugsbereich der südlichen Kalkalpen; durch Holzeinschlag intensiv genutzt. Niveau von ca. 1200 bis 1610 m ansteigend. Mischwald aus Laubgehölzen, Fichten, Weißtannen und Lärchen, teilw. stark mit Farnen, Gräsern und Moosen bewachsen. Steinplatten, meterhohe Rindenhaufen und morsche Baumstümpfe dienen als Unterschlupf und Lebensraum. Bodentemperatur Anfang August zwischen 15 und 15,1°C. Auch im Terrarium sollte eine Temperatur von 17°C nicht überschritten werden. Bodengrund 4-8cm Lehmerde bedeckt mit Rindenmulch hat sich als vorzüglich erwiesen. Luftfeuchtigkeit 75-90%.
Nahrung: Regenwürmer, Spinnen, Asseln, Schnecken, Käfer; im Terrarium auch gerne Grillen und Mehlwürmer.
Feinde: Alpendohle, Elster und Alpenspitzmaus

Literatur:
KLEWEN, R.F. (1986): Untersuchungen zur Verbreitung, Öko-Ethologie und innerartliche Gliederung von Salamandra atra LAURENTI 1768 - Fak. Univ. Köln, 1 - 185

Wolfgang MUDRACK
Lowise-Reuter-Ring 25
D-1000 Berlin 47

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